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24. Oktober 2007 von admin in Internet
Arcor hat die Anordnung befolgt und das umstrittene Pornoportal YouPorn gesperrt. Die Methode, die Seite im DNS-Server des Providers zu sperren sei allerdings, wie golem.de berichtet, nur bedingt wirkungsvoll, da der Nutzer im Betriebssystem selbst einen anderen DNS eingeben kann, auf den die Anfrage weitergeleitet wird. Wie wird es weitergehen? Folgen weitere Schritte des Unternehmens, welches auch diese einstweilige Verfügung erwirkte?
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Wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, wird diese Aktion nicht viel Erfolg haben. Es ist nur eine Frage der Zeit bis YouPorn einfach alternative Domains anbietet, die nicht gesperrt werden können, da sich das Gerichtsurteil vom Landsgericht Frankfurt nur auf die Domain “YouPorn.com” bezieht.
Außerdem ist weiterhin der Zugriff über eine veränderte Hosts Datei (C:/Windows/System32/Drivers/etc -> hosts -> notepad -> 74.86.111.11 youporn.com ssx.youporn.com (x -> 1 = 38.103.4.236; 2 = 38.103.4.235; 3 = 38.103.4.237;4 = 38.103.4.238; 5 = 89.238.137.195)), eine Secure VPN oder über ein Public Proxy möglich ist, was mal wieder zeigt, das eine Domainzensur im Grunde rein gar nichts bringt.
Aber sollen sich die Gerichte ruhig austoben, mir persönlich ist es recht egal. Im Grunde ist YouPorn nur für Singles, Jugendliche oder „Notgeile“ Personen interessant, jeder andere Mensch der in einer gesunden Beziehung lebt wird sicherlich wenig Interesse daran haben ob YouPorn funktioniert oder nicht, es sei den man betrachtet das ganze aus dem Sichtpunkt der Zensur, die in diesem Fall wohl eher dem kommunistischen China gleicht.
Ein Hoch auf die Freiheit!
Kommentar von Kai A. Fischer — 24. Oktober 2007 um 19:16
Das Beste wäre doch, wenn jetzt wegen jeder neuen Domain eine weitere einstweilige Verfügung kommen würde…
Kommentar von Vincent Vallo — 24. Oktober 2007 um 19:18
Eine Domain braucht max. 48h bis sie komplett gerouted ist und alle DNS-Updates ausgeführt wurden, ein Gericht braucht Monate/Jahre. Dürfte ein schönes “Battle” geben =D
Kommentar von Kai A. Fischer — 24. Oktober 2007 um 20:25
Mich persönlich stört die Sache selbst nichts, jedoch muss ich einfach den Kopf schütteln. Ich benutze schon seit Jahrunderten unabhängige DNS-Server, da ich nicht von den telefuzzies und den verinigteninternet-lueten abhängig sein will.
Kommentar von Ruben B — 24. Oktober 2007 um 21:24
Ich muss Kai Recht geben! Jeder dein in einer Beziehung lebt braucht kein Youporn! Trotzdem ist Youporn für die Betreiber eine echte Goldgrube
Kommentar von Kolja — 24. Oktober 2007 um 23:32
[…] die Kirchberg Logistik GmbH den Internetanbieter Arcor verpflichtet hat, das Pornoportal YouTube zu sperren, entschied das Kieler Landgericht für den Provider […]
Pingback von Muss ein Provider bestimmte Angebote sperren? - Von Vincent Vallo - Arcor, YiGG, Richter, Fall, Sperrung, Frankfurter, Urteilen, Liegt - vVallo.com - Web 2.0 & mehr — 23. November 2007 um 15:40