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Asus EEE PC - Das 299 Euro Notebook.

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Artikel

Asus EEE PC – Ein ganz besonderes Subnotebook

Asus EEE PCAls der Asus EEE PC vergangenes Jahr offiziell vorgestellt wurde, sorgte dieser sogleich für einen regelrechten „Hype“ in der Netzwelt. Grund: Der Asus EEE PC war das wohl erste ultramobile Notebook (auch bekannt als „UMPC“), das zu einem Preis von nur 299 Euro erhältlich war und ist. Aus diesem Grund war der EEE PC bereits wenige Stunden nach Verkaufsstart in Deutschland nahezu überall ausverkauft. Aktuell ist das Gerät glücklicherweise wieder (nahezu) flächendeckend verfügbar. Die Größe des Asus EEE PCs ist in etwa vergleichbar mit der eines DIN A5 Blattes, das Gerät kann also überall mitgenommen werden. Im Folgenden möchte ich Ihnen die Vor- und Nachteile des Asus EEE PC vorstellen sowie einen Ausblick geben, was es im Bereich der UMPCs weitergehen wird. Übrigens: In Kürze wird mit dem Asus EEE PC 900 der große Bruder des jetzigen Modells in den Handel kommen, der vor allem durch sein 8,9 Zoll Display begeistert (der jetzige Asus EEE PC verfügt „nur“ über einen 7 Zoll Bildschrim).

Größenvergleich
Größenvergliech ASUS EEE PC und ASUS S6

Viele wird der Name des Asus EEE PC wundern, doch die Bedeutung des Kürzels „EEE“ ist schnell erklärt: Dies steht für „Easy to learn, Easy to play, Easy to work.“, der Asus EEE PC soll also, so glaubt jedenfalls Asus, sowohl zum Lernen, Spielen als auch zum Arbeiten geeignet sein. Um es vorwegzunehmen: Hier liegt Asus vollkommen richtig, der EEE PC lässt sich, anders als die Größe vielleicht vermuten lässt, wirklich sehr vielfältig einsetzen.


Technische Daten
Klar, bei den technischen Daten darf man keine überragenden Komponenten erwarten, doch für den Verkaufspreis von 299 Euro sind die verwendeten Teile sehr ordentlich und reichen für typische Office-Anwendungen, Internet-Surfen, Musik-Hören und Filme-Gucken sowie einige Spiele völlig aus. Im Folgenden eine Übersicht der im derzeit in Deutschland erhältlichen Asus EEE PC verbauten Komponenten:

Tastatur Asus EEE PC
Die Tastatur ist zwar klein, lässt sich aber gerade noch einigermaßen vernünftig nutzen.

Prozessor: Intel Celeron Mobile Prozessor (ULV353) mit 630 Mhz (normaler Takt: 900 Mhz)
Arbeitsspeicher: 512 MB DDR2-400 RAM (erweiterbar)
Festplatte: 4 GB SSD (eine Festplatte im eigentlichen Sinne ist nicht verbaut, stattdessen verfügt das Gerät über ein besonders stromsparendes und unempfindliches Solid State Drive, also einen Flash-Speicher)
Laufwerk: nicht vorhanden, aber extern anschließbar
Grafik: Intel 915 GM shared
Bildschirm: 7 Zoll Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln
Multimedia: Stereo-Lautsprecher (mit überraschend gutem Klang), Mikrofon, 0,3 Megapixel Webcam (z.B. für Internet-Telefonie)
Anschlüsse: 3 x USB 2.0, Kopfhöreranschluss, Mikrofonanschluss, MMC/SD/MS Speicherkartenleser, VGA-Monitor-Anschluss
Netzwerk: Netzwerk-Anschluss (LAN), Wirelass LAN (W-LAN) 11/54 Mbit/s
Akku: 5200 mAh mit einer Laufzeit von bis zu 3,5 Stunden (teilweise: 4400 mAh)
Betriebssystem und Software: Linux-Derivat der Firma Xandros mit über 40 vorinstallierten Anwendungen (Open Office, Firefox Browser, MP3- und Video-Abspielprogramm uvm.); Installation von Micrsoft Windows XP möglich (benötigte Treiber im Lieferumfang enthalten)
Größe: Länge: 22,5, Breite: 16,5 x 2,1, Höhe: ca. 3,5 cm
Gewicht: weniger als 1000 Gramm
Wie bereits erwähnt, der Asus EEE PC mit der oben genannten Konfiguration ist derzeit für 299 Euro in Deutschland erhältlich. Demnächst soll mit dem Asus EEE PC 900 ein weiteres Modell erscheinen, das voraussichtlich zwar 100 Euro teurer sein wird, dafür allerdings anstatt mit einem 7 Zoll mit einem 8,9 Zoll Display sowie deutlich mehr Fest-Speicher sowie Arbeitsspeicher ausgestattet sein wird. Mehr zum Asus EEE PC 900 unten.

Testergebnisse
Bereits zahlreiche Fachmagazine haben den Asus EEE PC intensiv getestet und sind eintönig zu dem Fazit gekommen, dass der EEE PC für den Preis ein sehr attraktives Angebot ist. Im Folgenden einige Auszüge aus Testberichten:

heise mobil: Günstiger Mini: “Der Kleine ersetzt zwar weder weder Notebook noch PC, aber als stabiler Rechner unterwegs, der alle benötigten Anwendungen bereits mitbringt, schick aussieht und in jede Tasche passen dürfte, ist er unschlagbar – und konkurrenzlos.”
PC-WELT: Test Asus Eee PC: “Klare Ansage - der Eee PC ist sein Geld wert: Das Mini-Notebook ist leicht und handlich, sieht gut aus und kann bei zahlreichen Einsatzgebieten mit „richtigen“ Laptops mithalten.”

Auch meine persönliche Erfahrung ist absolut positiv, für den Preis von 299 Euro bin ich hellauf begeistert. Vor allem unterwegs im Bus oder in der Bahn ist der Asus EEE PC ideal, so lassen sich auf längeren Reisen beispielsweise Filme schauen, im Internet surfen (beispielsweise mittels WLAN im ICE oder über einen UMTS-Adapter) oder arbeiten. Als Schwäche des Asus EEE PCs würde ich das mit 7 Zoll doch recht kleine Display sowie den geringen Speicherplatz bezeichnen. Diese Probleme sollten beim Asus EEE PC 900 (siehe unten) allerdings nicht auftreten.

Preis und Bezugsquellen
Der Asus EEE PC ist in schwarz sowie weiß zu einem Preis von 299 Euro in Deutschland erhältlich. Manche Händler verkaufen den EEE PC übrigens für 329 Euro oder sogar 349 Euro, Sie sollten Sie daher nach einem Shop umsehen, der den EEE PC zum empfohlenen Preis anbietet. Dies ist beispielsweise im EEE900 Shop powered by Amazon der Fall. Der Lieferumfang umfasst:
- Asus EEE PC
- Tasche
- Akku
- Netzteil
- DVD mit Linux Betriebssystem sowie Windows Treibern
- Handbuch
- 300 Freistunden für die T-Mobile WLAN-Hotspots in Deutschland

Sollte der Asus EEE PC einmal defekt sein, bietet Asus einen 24 Monate Pick-Up und Return Service (Abholung und Rücklieferung) innerhalb Deutschlands Österreich an.

Asus EEE PC 900
Bereits kurz nach Erscheinen des aktuellen Asus EEE PCs kamen Gerüchte auf, Asus plane ein Modell mit größerem Display sowie mehr Speicher. Dieses Gerüchte bestätigten sich auf der diesjährigen CeBIT, auf der Asus den Asus EEE PC 900 vorstellte, der mit einem 8,9 Zoll Display mit 1024×600 Pixeln ausgestattet ist (das aktuelle Modell verfügt noch über ein 7 Zoll Display). Außerdem ist das Gerät mit einer größeren Flash-Speicher-Disk (12 GB bis 20 GB) sowie 1024 MB Arbeitsspeicher (anstatt 512 MB) ausgestattet. Das Gehäuse ist allerdings fast identisch wie das des Asus EEE PCs, allerdings wurde das Touchpad verbessert sowie die Lautsprecher auf die Unterseite verbaut.
Der Asus EEE PC 900 wird in Deutschland für 399 Euro in den Handel kommen.

Asus EEE PC 900
Foto vom Asus EEE PC 900 | Quelle: Asus

Alternativen
Nach Erscheinen des Asus EEE PCs kündigten auch immer mehr andere Notebook-Hersteller einen eigenen UMPC an. Besonders interessant ist das Sub-Notebook MSI Wind, das eine ernsthafte Alternative zum Asus EEE PC sein könnte. Bislang sind allerdings noch keine Konkurrenzmodelle in Deutschland erhältlich, hier wird die Zukunft zeigen, ob diese eine ernstzunehmende Alternative zum Asus EEE PC werden könnten.

Fazit
Wie auch zahlreiche Testberichte belegen, ist der Asus EEE PC ein sehr attraktiv und bislang konkurrenzloses Produkt, das für seinen Preis von 299 Euro eine Menge leistet und sich auch hinter deutlich teureren Subnotebooks nicht verstecken braucht. Wer noch etwas Zeit hat, sollte allerdings auf den Asus EEE PC 900 warten, der vor allem durch sein größeres Display überzeugt.


Die Videos von NotebookReview.com zeigen die wichtigsten Features des Asus EEE PCs visuell. Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6

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Fotos: Blogeee.net

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Neues Theme (Update)

Ich probiere gerade verschiedene Themes aus, also wundere dich bitte nicht, wenn mein Blog plötzlich total anders aussieht ;)

Update vom 29. September 2007: Ich brauche eure Meinung! Wie gefällt euch dieses Theme?

Update vom 30. September 2007: Das Theme funktioniert soweit und wurde bereits komplett übersetzt, einen Fehler gibt es allerdings noch. Es ist nicht möglich, die zweite (oder dritte, vierte etc.) Seite anzuschauen. In diesem Fall erscheinen wieder die gleichen Artikel wie auf der ersten Seite. Weiß jemand, woran dies liegt?

Update vom 30. September 2007: Vielen Dank an Dennis Morhardt, der mir bei der Anpassung des Themes und Lösung von zahlreichen Problemen sehr freundlich geholfen hat.

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Web 2.0 Community für Sportler

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Diesmal behandele ich mich im Auftrag von trigami mit der Sport-Community Sportsfreunde.de, das vom bekannten Sportportal Sport1.de unterstützt wird. Fraglich, ob es dem Betreiber, der Spocovi GmbH gelingen wird, die große Masse für sein Produkt zu begeistern. Anders als bei anderen Rezensionen werde ich mich diesmal anhand von einigen vorgegebenen Fragen mit der neuen Sport-Community beschäftigen.

Wie ist dein erster Eindruck von Sportsfreunde.de?
Der erste Eindruck hat mich nicht gerade überzeugt - ich bin bereits vor einiger Zeit einmal auf die Seite gestoßen - und habe diese nach wenigen Augenblicken wieder verlassen. Das Problem: Es ist nicht sofort ersichtlich, was Sportsfreunde.de bietet. Ich habe damals nicht vermutet, dass es sich hierbei um eine Community wie Facebook handelt. Was mir fehlt, ist eine Seite, die kurz und knapp alle Funktionen der Community darlegt und erklärt.

Was hältst du von diesem Angebot?
Eine Community für Sportler zu gründen ist eine sinnvolle Idee, allerdings ist die Umsetzung und vor allem Promotion weitaus komplizierter. Anspruch der Website ist es, “neue Sportspartner [zu] finden, dich finden [zu] lassen und Gleichgesinnte kennen[zu]lernen”. Ob dies allerdings funktioniert, bezweifle ich stark. In meiner Stadt (Osnabrück) sind lediglich zwei Sportvereine eingetragen, zu diesen gibt es allerdings, außer der Adresse, keine weiteren Informationen.

Was fällt dir positiv auf, was eher nicht?
Ich habe bereits oben dargestellt, dass es viele Sachen gibt, die mir weniger positiv gefallen. Außerdem gefällt mir das wirklich fette Werbebanner im Header nicht.

Wie findest du dich zurecht?
Nach einer kurzen Eingewöhungszeit und Erkennung der Funktionen findet man sich relativ gut zurecht, da der Aufbau weitgehend sinnvoll ist.

Wie gefällt dir das Look & Feel?
Die farbliche Gestaltung gefällt mir insgesamt gut, allerdings stört mich, wie bereits angesprochen, das fette Werbebanner im Header sowie die fehlenden Informationen für neue Besucher.

Und was ist mit den einzelnen Inhalten?
Tja, auch hierbei bin ich gemischter Ansicht. Manche Videos/Fotos sind ganz nett anzusehen, die meisten aber sind alt und langweilig, was wohl auch an der kleinen Community liegt.

Fazit: Was dem Portal fehlt, sind die Nutzern. Diese sind ja bekanntlich das wichtigste in einem Social Network. Die Idee, eine Community für Sportler zu schaffen, damit sich diese näher kennen lernen und über ihre bestimmte Sportarte austauschen können ist dem Betreiber im Grunde gut gelungen. Worum ist dieser aber in jedem Fall kümmern muss, sind viele zusätzliche Sportler, die an dem Netzwerk mitwirken müssen. Ich wünsche dem Unternehmen viel Erfolg beim weiteren Betrieb.

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Interview mit Max Wittrock, mymuesli & Gewinnspiel (Gewinner steht fest)

Nach dem Interview mit Dominik Schmid von Zattoo folgt nun ein eines mit Max Wittrock von mymuesli, dem erfolgreichen “Müsli-Mixer”. Außerdem verlose ich unter allen, die ein Kommentar zu diesem Interview schreiben, einen 10 EURO Gutschein, mit dem auch du dir dein Wunschmüsli bestellen kannst! Einsendeschluss ist der 30. September 2007, 24 Uhr.

Vincent Vallo: Mymuesli ist ja bereits recht bekannt, könntest du trotzdem nochmal kurz erklären, worum es sich hierbei handelt?
mymuesli: mymuesli ist das erste Müsli der Welt, das man sich online selbst zusammenstellen kann und anschließend nach Hause geliefert bekommt. Bei unseren 75 Zutaten bieten wir derzeit 566 Billiarden verschiedene Müslivariationen an. Webadresse: mymuesli
Vincent Vallo: Wie kam es zu der Idee, mymuesli zu gründen?
mymuesli: Vor zwei Jahren, im Sommer, sind wir zum Badesee gefahren und haben einen (sehr schlechten) Müslispot im Radio gehört; das war die Initialzündung für die Überlegung, dass im Ergebnis der deutsche Müslimarkt mal wieder eine Innovation vertragen könnte.
Vincent Vallo: Welche Probleme gab und gibt es bei der Gründung und Betrieb von mymuesli?
mymuesli: Zum einen haben wir im Vergleich zu vielen anderen Internet-Startups natürlich auch ein sehr aufwendiges operatives Geschäft. Und in Deutschland Lebensmittel zu produzieren und zu verkaufen erfordert einen sehr hohen Aufwand. Das macht uns und unseren Mitarbeiter ganz schön viel Arbeit, aber es macht ja auch den Reiz aus: Man hat tatsächlich ein Produkt, das man anfassen kann und nicht nur eine Webseite (freut mich jeden Tag).
Aber gerade aus dieser Tatsache ergeben sich natürlich viele Herausforderungen.
Vincent Vallo: Gibt es bestimmte Müslikombinationen, die bei euren Kunden besonders beliebt sind?
mymuesli: Eigentlich werden fast alle Zutaten gleich viel bestellt; die Geschmäcker sind eben ziemlich verschieben. Aber besonders beliebt sind zB Gojibeeren, Mango, Apfel-Zimt-Crunchy und Mandeln.
Vincent Vallo: Wie sehen eure Zukunftspläne aus - was wollt ihr verbessern/hinzufügen?
mymuesli: Wir möchten zum einen unser Produkt kontinuierlich verbessern, zB durch neue Zutaten, die in den nächsten Wochen ins Sortiment kommen. Außerdem soll auch die Webseite neue Features bekommen, einen verbesserten Shop etwa oder neue Zahlungsverfahren. Langfristig sind dann natürlich neue Märkte für uns ein Thema - zB solche im Ausland.
Vincent Vallo: Vielen Dank für dieses Interview und weiterhin viel Erfolg mit mymuesli.
mymuesli: Besten Dank!

Update (1. Oktober 2007): Der glückliche Gewinner steht fest: Es ist Kommentator nur 5, Dennis Morhardt. Vielen Spaß mit dem Gutschein und “Lass es dir schmecken!”. Vielleicht magst du mir ja mitteilen, welche Kombination du genommen hast und wie diese schmeckte ;)

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trigami weiter auf Erfolgskurs

Der einzige wirklich erfolgreiche Paid-Blogging Anbieter für den deutschsprachigen Raum, trigami, ist weiter auf Erfolgskurs. Wie im Blog zu lesen ist, haben sich namhafte Unternehmen am schweizer Unternehmen beteiligt. Außerdem erstrahlt die Website in neuem Design. Was mich besonders überrascht hat, ist der Auftrag der T-Mobile Deutschland GmbH, dem ersten bekannten deutschen Unternehmen, dass diesen Weg zur Werbung einschlägt. Deutlich zu erkennen ist, dass durch die größere Bekanntheit der Blogs auch das kommerzielle Interesse an diesen gestiegen ist.

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Interview mit Dominik Schmid, Zattoo

Wie berichtet, sendet der Web-TV Anbieter Zattoo seit kurzer Zeit auch in Deutschland. Über die Hintergründe und Zukunft von Zattoo habe ich mich mit Dominik Schmid, General Manager GSA bei der Zattoo Europe Ltd. unterhalten.

Vincent Vallo: Sehr geehrter Herr Dominik Schmid, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Interview genommen haben. Zattoo ist auch in Deutschland bereits relativ bekannt, könnten Sie trotzdem noch mal kurz erläutern, was sich hinter dem Begriff „Zattoo“ genau verbirgt?
Zattoo: Zattoo ist japanisch und heisst “Menschenmenge”.
Vincent Vallo: Wie kam es zu der Idee, Zattoo zu gründen?
Zattoo: Sugih Jamin und Beat Knecht, die beiden Ko-Gründer von Zattoo, kannten sich schon seit Uni-Zeiten. Sie studierten beide an der University of California in Berkeley und blieben nach dem Studium in Kontakt. Sugih wurde Professor für Computerwissenschaft an der University of Michigan in Ann Arbor. Die beiden wollten schon lange eine eigene Firma gründen, und 2005 bot sich schliesslich die Gelegenheit dazu. Sugih stellte Beat eine neue Technologie vor, die ermöglicht, live-Video in einer bisher unerreichten Qualität über das Internet zu senden. Da packten die Beiden die Gelegenheit und gründeten Zattoo.
Vincent Vallo: Bei der Übertragung von Videos entstehen immense Datenmengen und somit hohe Kosten – wie geht Zattoo mit diesem Problem um?
Zattoo: Zum Einen trägt die P2P-Technologie dazu bei, die Kosten der Datenübertragung zu reduzieren. Zusätzlich betreibt Zattoo ein eigenes Content Delivery Network, welches diese Datenmengen möglichst ökonomisch verteilt.
Vincent Vallo: Ihr Unternehmen ist neben dem Hauptmarkt Schweiz auch in weiteren Märkten vertreten. Es gab in letzter Zeit immer wieder Ankündigungen, auch im deutschen Markt aktiv zu werden, welche allerdings jedes Mal verschoben wurden. Heute ist es endlich soweit, auch aus Deutschland lassen sich mit Zattoo 21 Sender empfangen. Welche Probleme galt es vor dem Deutschand-Start zu beheben?
Zattoo: Um die Sender über Zattoo zu verbreiten, müssen die notwendigen Rechte zuerst geklärt sein. Dazu bedarf es Verhandlungen mit den einzelenen Sendern. Diese haben sich teilweise länger hingezogen, als vorhergesehen.
Vincent Vallo: Aktuell gibt es bei Zattoo nur recht wenige deutsche Sender (Das Vierte, DMAX, VIVA, MTV, Comedy Central etc.). Wann werden weitere Sender (wie ARD, ZDF, RTL, Sat.1 usw.) hinzukommen?
Zattoo: Das können wir nicht mit Bestimmtheit sagen. Wir sind in Gesprächen mit diversen Sendern, können aber noch nicht festlegen, wann wir welche deutschen Sender zuschalten können.
Vincent Vallo: Wird es demnächst noch weitere Funktionen geben, wie Einführung des Teletextes oder einer Aufnahmefunktion?
Zattoo: Auch da sind wir dran. Bis anhin haben wir alle Ressourcen auf die Weiterentwicklung des Players gelegt, um die Qualität stetig zu verbessern. Für die nahe Zukunft planen wir jetzt auch weitere Funktionen im Player zu integrieren. Eine Aufnahmefunktion wird es aber nicht geben, schon aus rechtlichen Gründen nicht.
Vincent Vallo: Zu guter Letzt: Wie finanziert sich Zattoo?
Zattoo: Zattoo finanziert sich primär über Einnahmen aus der Werbung, die wir schalten, während der Benutzer von einem Kanal zum andern wechselt. Für die Zukunft sind auch spezielle Premium-Kanäle geplant, die man abonnieren kann.
Vincent Vallo: Ich bedanke mich für das Interview und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Zattoo.

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iPhone ab 9. November bei T-Mobile

Das Multimediahandy iPhone von Apple wird ab dem 9. November für 399 Euro (8 GB Variante) bei T-Mobile Deutschland erhältlich sein. Wenig überraschend, denn in letzter Zeit tauchten schon einige Zeitungsberichte auf, die eben dies bestätigen. Wie viel der zwingend zum Gerät zu buchende Tarif letztendlich kosten wird, ist noch unklar, vermutlich werden diese aber wie bei 02 in Großbritannien zwischen 50 und 80 Euro betragen (je nach Inklusivminuten). Im Paketpreis ist weiterhin der unbegrenzte Internetzugriff über das schnelle EDGE-Netz, das bis zum Jahresende das gesamte Bundesgebiet abdecken soll, sowie über die 20.000 WLAN-Hotspots der Telekom weltweit enthalten sein. Doch T-Mobile zahlt Apple einen hohen Preis: Der US-Konzern will am Umsatz beteiligt werden.

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Vorbildlich: Private Musikdownloads in der Schweiz weiterhin erlaubt

Man sollte doch in die Schweiz auswandern bzw. einfach einen Schweizer Proxy nutzen ;) Weitere Infos

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Arcor stoppt Zensur

Nachdem Arcor für einige Tage seinen Kunden den Zugriff auf einige Porno-Seiten verwehrte, wurde diese Sperre nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wieder aufgehoben. Geht doch!

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BlogPay 2.0 online!

Nach einigen kleineren Problemen ist nun endlich die neue Version des Paid-Blogging-Anbieters BlogPay online gegangen. Insgesamt bin ich vom neuen BlogPay angetan, da es mir sowohl von der Farbgestaltung als auch vom Aufbau deutlich besser gefällt, als die Vorgängerversionen. Vereinzelt merkt man allerdings noch, dass es sich noch um eine Beta-Version handelt. Beispielsweise die Textboxen sind sehr klein. Außerdem war es mir unmöglich, meinen Reflink zu finden. Im Gegensatz zu trigami - einem weiteren großen Paid-Blogging-Anbieter aus der Schweiz - muss man sich bei BlogPay bei potentiellen Auftraggebern bewerben. Bei trigami hingegen nehmen die interessierten Unternehmen mit dem Blogger Kontakt auf, der dann über Abgabe einer Bewerbung entscheiden kann. Auch merkt man schnell, dass es bei BlogPay nur wenige Angebote gibt - und diese bieten meist nur eine geringe Zahlung (z.B. 5 Euro an). Alles in Allem bin ich mit “BlogPay 2.0″ zufrieden.

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Social Networks sprießen aktuell fast wie Pilze aus dem Boden - meist mit mäßigem Erfolg. Dies […]


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