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4. Juli 2007 von admin in Tests
Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)
Den richtigen Job zu finden ist schwer, sehr sogar. Diese aufwendige und zeitraubende Suche will das “Karriere- und Recruiting-Portal” youcha erleichtern. Der Betreiber verspricht “eine Art „Google“ für den Arbeitsmarkt”. Ob das Unternehmen diese Versprechung halten kann?
Begrüßt wird der Jobsuchende bzw. Arbeitgeber auf einer aufgeräumten und modern wirkenden Internetseite, die zum genaueren Hinschauen anregt. Für die Anmeldung wird ein so genannter “yourcha®-Code” benötigt. Diesen enthält man entweder, indem man von yourcha direkt angesprochen wird oder per eMail bzw. über die Hotline. Was mit dieser Vorgehensweise bewirkt werden soll, ist mir allerdings schleierhaft. Eventuell versucht das Unternehmen so, Spam Einträgen vorzubeugen. Alle Daten werden über eine 256 Bit Verschlüsselung übertragen, welche (bislang) als sicher gilt. Leider ist dies bei vielen anderen Seiten nicht so. Besonders interessant: Das ganze ist für den Jobsuchenden kostenlos, Kosten fallen nur für suchende Arbeitnehmer an. Auch für ausreichende Sicherheit scheint gesorgt, der Arbeitgeber erhält, bis der Arbeitssuchende auf das Angebot eingeht, nur anonymisierte Daten. Das Ausfüllen des eigenen Profils dauert zwar einige Minuten, im Vergleich zu einer “richtigen” Bewerbung geht dies aber verdammt schnell. Ein weiterer Vorteil ist, dass nicht der Arbeitssuchende auf den Arbeitgeber zugeht - sondern andersrum. Das ist das, was yourcha wohl so besonders macht.
Interessant wäre natürlich, wie viele Unternehmen sich bereits yourcha angeschlossen haben und über diese Plattform Ihre zukünftigen Mitarbeiter suchen. Denn was bringt die beste Internetseite (und diese ist bei yourcha echt gelungen), wenn nicht genügend interessante Angebote vorliegen?
Fazit: yourcha ist ein augenscheinlich sehr gelungenes Projekt, dass die Arbeitssuche stark vereinfachen kann. Besonders für Arbeitnehmer, die sich nebenbei nach alternativen Jobs umschauen möchten, eine sinnvolle Lösung, denn die mühevolle Recherche nach Angeboten (z.B. in der Zeitung) entfällt. Ich habe natürlich noch etwas gegoogelt, dabei ist mir dieser Bericht auf karriere.de besonders aufgefallen. Dieser besagt, yourcha kaufe Adressbestände ein um Jobsuchende zu finden - wie der yourcha Vorstandsvorsitzender Sven Reuter gegenüber der Internetseite zugibt. Reuters sei zudem Inhaber der Global Group, einem der größten Adressdatenbanken Deutschlands. Auch schmücke sich das Unternehmen mit erfundenen Referenzen, so der Bericht weiter. Diese Vorwürfe kann ich leider nicht weiter überprüfen, Zweifel wecken diese bei mir (und wahrscheinlich bei jedem Jobsuchenden) aber auf jeden Fall.
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So, fast hätte ich es heute vergessen, doch hier ist er: Der Jahresrückblick 2007 - Monat September. Los geht’s:
Thema Zattoo / Web-TV: Top-Thema meiner Berichterstattung im September war der schweizer Web-TV-Anbieter Zattoo, über dessen Deutschlandstart ich schrieb. Außerdem teste ich den Dienst und interviewte Dominik Schmid von Zattoo.
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Stellungnahme…
Hallo,
in den vergangenen Wochen erschienen in zahlreichen Blogs Einträge zu yourcha. Auf der Seite http://blog.yourcha.com nehmen wir dazu offiziell Stellung und gehen detailliert auf die veröffentlichten Beiträge ein.
……
Trackback von yourcha® Weblog — 19. Juli 2007 um 18:05